News

9. Februar 2026

Via Play-Ins die Playoffs erreichen

Fabio Kläy_SAISON 202526 MATCHVORSCHAU.png

Der SC Langenthal muss gegen Bülach in den Play-Ins antreten. Nachdem das Ziel Rang sechs knapp verfehlt wurde, ist es möglich, die Playoff-Qualifikation auf diesem Weg dennoch zu schaffen. Captain Fabio Kläy sieht auf diesem Weg sogar mögliche Vorteile. 

Der SC Langenthal muss auch in diesem Jahr eine Zusatzschlaufe nehmen, um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Im letzten Jahr hat das gut geklappt. Damals gewannen die Oberaargauer zuerst die Pre-Playoffs gegen Frauenfeld, ehe sie den grossen Favoriten Martigny im Viertelfinal bezwangen und sich für die Halbfinals qualifizierten. «Vielleicht brauchen wir diese Zusatzspiele», scherzt Captain Fabio Kläy im Vorfeld des ersten Spiels gegen Bülach vom Dienstagabend.

Einen Unterschied zum letzten Jahr gibt es aber. Während im letzten Jahr noch «Pre-Playoffs» gespielt wurden, stehen nun «Play-Ins» an. Langenthal als Siebter spielt gegen das Achtklassierte Bülach, der Verlierer darf sich ausserdem noch mit dem Sieger des Duells zwischen Rang neun und zehn messen, weshalb der SCL quasi zwei Chancen hat, sich für die Playoffs zu qualifizieren. «Das kann ein Vorteil sein. So haben wir zwei Spiele mit Playoff-Charakter und dennoch dürfen wir danach eine freie Woche geniessen, wenn wir es gegen Bülach in die Playoffs schaffen», sagt Fabio Kläy. Die perfekte Mischung zwischen Rhythmus und Erholung also, die vielleicht in einem Viertelfinal helfen könnte. Dort wiederum würde aufgrund des letzten Spieltags Franches Montagnes warten – immerhin dann, wenn man sich gegen Bülach durchsetzt. Und das wird für Langenthal nun der erste Prüfstein mit Playoff-Charakter sein.

Jeder einzelne Einsatz zählt
Die Play-Ins werden indes im vom Fussball bekannten Champions-League-Modus entschieden. Enden die ersten 60 Minuten in einem Unentschieden, gibt es keine Verlängerung. Diese gäbe es erst, wenn nach 120 Minuten eine ausgeglichene Bilanz von Siegen oder Unentschieden und Toren vorhanden wäre. Diese Verlängerung würde dann 20 Minuten oder bis zum entscheidenden Tor dauern, ehe ein Penaltyschiessen folgen würde. «Diesem Mechanismus müssen wir uns bewusst sein. Jeder einzelne Einsatz zählt, weil jedes Tor entscheidend sein kann», erklärt Trainer Serge Meyer. Auch deshalb pocht er explizit auf einen kurzfristigen Fokus. «Der SCL muss seine Disziplin in den Griff bekommen und dann von jedem Shift zum anderen die bestmögliche Leistung abliefern», erklärt der Trainer weiter. Und vor allem müsse man die richtigen Lehren beispielsweise auch aus dem letzten Spiel gegen Seewen ziehen. Strafen seien zu vermeiden, konstant gute Leistungen dürften der Schlüssel zum Erfolg sein.

Eine neue Serie starten
Dies gelang dem SCL in der vergangenen Qualifikation tatsächlich zu wenig. «Wir haben in gewissen Spielen gesehen, welches Potenzial wir haben. Dann haben wir aber wieder zu viele Strafen kassiert und schlechte Leistungen gezeigt», resümiert Fabio Kläy über die vergangene Qualifikation. Um jene Qualitäten aber zu beweisen, sei jetzt der richtige Moment. «Es bringt nichts, immer davon zu reden. Jetzt werden wir sehen, ob wir das, was wir uns vorstellen, auch zeigen können», so der Captain weiter. Zuversichtlich sei man, sagten Kläy wie auch Meyer. Gerade Serge Meyer wollte sich aber unbedingt auf die kurzfristigen Schritte konzentrieren. «Der nächste Einsatz zählt. Immer wieder», betonte der Trainer erneut eingehend. Man wolle nicht zu komplizierte Überlegungen anstellen, weder über den Modus, noch über den Gegner oder das einzelne Spiel selbst. «Am Dienstag wollen wir mit Positivität in eine neue Serie starten», sagt Serge Meyer zuletzt. Und daraus soll letztlich die 22. Playoff-Qualifikation in Serie für Gelb-Blau resultieren. 
 

TICKETSHOP
Anmelden